Der Instanzenzug und die Besetzung der Strafgerichte  
 

Gegen die Urteile des Strafrichters und des Schöffengericht sowie des Jugendrichters und des Jugendschöffengericht ist - mit Ausnahme von Bagatellverurteilungen - die Berufung zulässig, die zu einer Neuverhandlung (und nicht nur zu einer Überprüfung des angegriffenen Urteils )vor der Strafkammer des Landgerichts führt.
Gegen die Urteile der Strafkammern und der Schwurgerichte sowie gegen die im ersten Rechtszug ergangenen Urteile der Oberlandesgerichte ist die Revision zulässig, mit der das Urteil auf Rechtsfehler überprüft wird.
Die nachfolgende Darstellung enthält eine vereinfachte Darstellung über die Zuständigkeit der Strafgerichte, deren Besetzung und den Instanzenzug.

(Quelle: Faltblatt "Das Zivil- und Strafgericht" herausgegeben vom Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt)

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