Die Kosten eines Zivilprozesses  
 

Eine Klageschrift wird vom Gericht an den Beklagten grundsätzlich nur zugestellt, wenn der Kläger die zu erwartenden Gerichtskosten im Voraus eingezahlt hat. Die Höhe dieser Kosten wird durch den Streitwert bestimmt.
Hat die Klage Erfolg, so hat der Beklagte die Kosten des Rechtsstreits zu tragen. Zu diesen Kosten gehören die Gerichtskosten sowie die eigenen aussergerichtlichen Kosten (z.B. Rechtsanwaltskosten) und die der anderen Partei. Wird die Klage abgewiesen, so muss der Kläger die Kosten des Rechtsstreits tragen. Ist eine Partei nicht in der Lage, die Kosten des Verfahrens zu tragen, so kann auf Antrag Prozesskostenhilfe unter bestimmten Voraussetzungen gewährt werden. Näheres hierzu finden Sie in dem vom Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalts herausgegebenen Faltblatt "Beratungs- und Prozesskostenhilfe".

(Quelle: Faltblatt "Das Zivil- und Strafgericht" herausgegeben vom Ministerium der Justiz des Landes Sachsen-Anhalt)

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